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15. Dez. 05:22
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Südtirol Pass
Ein Fahrschein für Bus und Bahn in Südtirol
Kundenbereich - Beförderungsbestimmungen

Benützungsbedingungen der Dienste des öffentlichen Personenverkehrs in Südtirol – Beförderungsbestimmungen der Fahrgäste

Nachfolgend die wichtigsten Normen, die den öffentlichen Dienst in Südtirol sowie das Verhalten an Bord der Autobusse regeln. 

Die Fahrgäste der öffentlichen Verkehrsdienste müssen einen gültigen Fahrschein erwerben, der zu entwerten und während der gesamten Fahrt bis zum Ausstieg aufzubewahren und auf Aufforderung des Aufsichtspersonals vorzuweisen ist.
Wird, aufgrund unvorhersehbarer Vorfällen oder Situationen, die nicht dem Verkehrsunternehmen zuzuschreiben sind, eine Fahrt nicht durchgeführt oder nicht abgeschlossen, hat der Fahrgast in der Regel weder Anrecht auf Rückerstattung des Fahrpreises noch auf Verlängerung der Gültigkeitsdauer des Fahrscheins.

Den Personen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen ist der Zustieg durch die Ausgangstür erlaubt.

Kostenlose Benützung der öffentlichen VerkehrsmitteL
Unentgeltlich befördert werden auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln des Verkehrsverbundes Südtirol sowie auf den Regionalzügen bis Trient:  

  • Kinder unter 6 Jahren, sowie in Südtirol ansässige Kinder über 6 Jahren, die noch nicht die Schule besuchen, in Begleitung einer volljährigen Person;
  • Besitzer des „Südtirol Pass free“: ansässige Zivilinvaliden (mind. 74%), ansässige Gehörlose bzw. Ansässige einer anderen, der Zivilinvalidität gleichgestellten Invaliditätskategorie von 100% sowie Ansässige, die wegen einer dauernden körperlichen Behinderung nicht entwerten können;  
  • blinde und sehbehinderte Menschen gegen Vorweis des entsprechenden Ausweises;
  • Austauschschüler beschränkt auf die Dauer des Aufenthaltes* 
  •  Zivil- und Sozialdienstleistende mit Zivil- oder Sozialdienstpass für die Dauer des Zivil-/Sozialdienstes;
  • Ordnungskräfte im Dienst, auch in Zivilkleidung; 
  • Streitkräfte im Dienst, in Uniform;
  • Jugendliche, für die Dauer des sozialen Jahres bzw. des Europäischen Freiwilligendienstes in Südtirol*   

 *Genehmigung durch das Amt für Personenverkehr der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol.

Beförderung von Fahrrädern 

Die Beförderung von Fahrrädern und Einrädern ist aus Sicherheitsgründen nur auf Autobussen zugelassen, die einen von den Fahrgästen getrennten Stauraum haben; deshalb ist in Stadt- und Niederflurbussen die Beförderung von Fahrrädern untersagt.

Beförderung von Tieren

Vom Fahrgast müssen alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen und das notwendige Zubehör mitgeführt werden, um Schäden oder die Störung der Fahrgäste zu vermeiden.
Unter Verantwortung des Fahrgastes können Tiere, vereinbar mit dem zur Verfügung stehenden Platz, zur Beförderung zugelassen werden.
Blindenhunde und Kleintiere, die im Arm, in einem Käfig oder Behälter mit den Maßen von höchstens 70 x 30 x 50 cm gehalten werden können, werden kostenlos befördert. Alle anderen Tiere können mit einem der folgenden Fahrscheine befördert werden:
a) Einzelfahrschein;    
b) Mobilcard 1-Tages, 3-Tages oder 7-Tages Karte für Erwachsene;    c) Südtirol Pass: der Fahrpreis entspricht jenem des Südtirol Pass Inhabers.
Hunde sind mit Maulkorb an der Leine zu führen und dürfen keine Sitzplätze besetzen. Von der Maulkorbpflicht ausgenommen sind kleine Hunde und Blindenhunde. Nur auf ausdrückliches Verlangen von Fahrgästen und Fahrern ist der Maulkorb anzulegen.

Beförderung von ROLLSTÜHLEN UND Kinderwagen

Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist in öffentlichen Verkehrsmitteln mit eigens angebrachten Hinweisen und vereinbar mit dem zur Verfügung stehenden Platz unentgeltlich zugelassen. Das Ein- und Aussteigen von Personen mit Rollstühlen oder Kinderwagen ist ausschließlich an der Mitteltür gestattet. Im Bus müssen sowohl Rollstühle als auch Kinderwagen an dem eigens dafür vorgesehenen Platz abgestellt und während der Fahrt gesichert werden. Ist der im Autobus für Rollstühle und Kinderwagen vorgesehene Platz bereits besetzt, darf aus Sicherheitsgründen kein weiterer Fahrgast mit Rollstuhl oder Kinderwagen zusteigen, da auf jeden Fall das ungehinderte Ein- und Aussteigen aller Fahrgäste gewährleistet sein muss. Kleinkinder im Kinderwagen dürfen nur unter Aufsicht einer Begleitperson befördert werden.

Beförderung von Gepäck und Gegenständen

Der Fahrgast kann an Bord der Fahrzeuge Gepäckstücke und Gegenstände in Anzahl und Größe, welche die Sicherheit des Transportes und die Nutzung des Dienstes seitens der anderen Fahrgäste nicht beeinträchtigen und vereinbar mit dem zur Verfügung stehenden Platz sind, mit sich führen. Die Gepäckstücke und Gegenstände stehen unter der Aufsicht und Verwahrung des Fahrgastes, der alle notwendigen Vorkehrungen unter Berücksichtigung der Art der Fahrt und des Zuflusses an Fahrgästen treffen muss. Auf jeden Fall ist es verboten, mit den zu befördernden Gegenständen die Sitze zu belegen oder die Zugangstüren zu behindern. Nicht befördert werden Gepäckstücke, die schlecht riechen oder gefährliche, schädliche oder entflammbare Substanzen enthalten.

Die Entwertung des Fahrscheins hat sofort beim Zusteigen, jedoch auf jeden Fall vor dem Hinsetzen bzw. Erreichen der nächsten Haltestelle zu erfolgen; der Fahrschein ist vollständig und erkennbar bis zum Ende der Fahrt aufzubewahren.

Auch die im Bus erworbenen Fahrscheine sind zu entwerten.

Defekte bzw. Funktionsstörungen (Entwerter oder Fahrscheinautomat) hat der Fahrgast dem Busfahrer zu melden.

Der Fahrgast hat Anrecht auf Beförderung, sobald er in ein öffentliches Verkehrsmittel einsteigt und im Besitz eines gültigen Fahrausweises ist.

Die Fahrgäste sind verantwortlich für von ihnen verursachte Schäden an Fahrzeugen, an Dritten sowie an Gegenständen.

Personen, die sich weigern, die Ordnungs- und Sicherheitsvorschriften des Dienstes anzuerkennen, die die Anstandsregeln verletzen, die die anderen Fahrgäste stören, die dem Beruf des Verkäufers, Sängers, Musikanten oder Ähnlichem an Bord der Busse nachgehen, sind nicht zur Beförderung zugelassen. Sollten die Vorschriften nicht beachtet werden und die Umstände eine Fortsetzung der Fahrt für nicht ratsam sind, kann der Busfahrer oder das Kontrollpersonal den Einsatz der Ordnungskräfte anfordern.

Die Haltestellen sind rechtzeitig vorzumerken: außerhalb des Busses mit einem Winkzeichen und an Bord des Busses durch das Drücken der eigens vorgesehenen Taste; der Fahrgast muss sich zur Ausstiegstüre begeben und darf diese nicht behindern, um das Aus- und Zusteigen anderer Fahrgäste zu gewährleisten.

Zum Aus- und Zusteigen haben die Fahrgäste ohne Hast und ohne Verzögerung die vorgesehenen Türen zu nutzen sobald der Bus still steht.
Während der Fahrt haben sich die Fahrgäste an den vorgesehenen Stützen und Handläufen zu halten; der Betrieb lehnt allfällige Verantwortung für Schäden an Fahrgästen ab, welche durch die Nichtbeachtung dieser Regelung entstehen. 

Die Sitzplätze sind vorrangig Menschen mit Behinderung, schwangeren Frauen, Senioren und Fahrgästen mit Kleinkindern vorbehalten.

Falls Fahrgäste durch ihr Verhalten Schäden am Fahrzeug verursachen oder die Sicherheit und Regelmäßigkeit des Dienstes beinträchtigen, haben der Kontrolleur oder der Busfahrer das Recht, unangefochten und nach eigenem Ermessen, den Fahrschein einzuziehen, wenn es sich um einen persönlichen Fahrausweis handelt und, im Falle von volljährigen Personen, die Fortsetzung der Fahrt zu verwehren. Das zuständige Amt legt den Zeitraum des Fahrausweisentzuges fest, der von mindestens einem Monat bis zu höchstens einem Jahr dauern kann. In diesem Zeitraum kann weder um einen neuen Fahrausweis noch um ein Duplikat angesucht werden. 

Die Fahrgäste haben auf jeden Fall eventuelle Anweisungen des Dienstpersonals zu befolgen.